mehr wissen ohne lernen

EINFACH ALLES WISSEN OHNE JEMALS DAFÜR GELERNT ZU HABEN:
diesen Traum hat jeder Mensch.
Ein Wunsch, welcher zwar schwer zu erfüllen, teilweise jedoch besser zu ermöglichen ist, als man vielleicht denken würde. Mit ein paar kleinen Schritten kann man nämlich genau das ganz nebenbei, ohne sich auch nur ein bisschen anzustrengen, schaffen. VOr allem im Alltag kann man viel für sein Leben lernen. Kommt, werden wir alle ein Stückchen schlauer!

Schritt 1:
eigene Interessen finden

Wenn man sich nicht dafür interessiert bzw. kein Ziel verfolgt, wird man nie etwas lernen. Die Psychologie nennt dies dann „motiviertes Vergessen“, da man sich schon während dem Lernen denkt, dass es sowieso sinnlos ist mit so einem Blödsinn sein Wissen zu erweitern.

Viel mehr Spaß macht es also, in einem Bereich dazu zu lernen, für welchen man brennt. Doch was sind meine Bereiche? Hier gilt es also seine Interessen zu finden. Es ist überhaupt nicht notwendig sich für mathematische Formeln oder physikalische Gesetze zu interessieren. Vielleicht liegen deine Stärken ganz woanders, wie z.B. im Bereich des kreativen Schreibens, Design, Influencing, Songwriting… alle Interessen sind erwünscht und genau gleich wichtig.

Möchte man in einem Bereich dazulernen, welcher komplett interessensfremd ist, braucht man also theoretisch gar nicht erst anzusetzen, außer natürlich man findet selbst in den komischsten Dingen, etwas was einem interessiert.

Jeder Mensch hat Interessen und bei jedem spielen diese auch im Leben eine Rolle. Und genau dort knüpfen wir nun an.

Schritt 2:
seinen Medienkonsum umstellen

Jetzt einmal ganz ehrlich, wie oft konsumieren wir Medien einfach nur aus Unterhaltungszwecken, ohne jeden Nutzen. Vom Fernsehen am Abend, übers sture Ö3 hören beim Autofahren, bis zum Serienschauen um nach der Schule/Arbeit etwas zu entspannen.

Es ist nicht schwer einen fragwürdigen in einen guten Medienkonsum zu verwandeln. Mein Deutschlehrer sagt immer: „Medien machen die dummen Dümmer und die schlauen Schlauer.“ Nachdem wir alle zu den schlauen gehören, wollen wir also auch die Medien auf unsere Seite der Macht bringen.

1. eine Tageszeitungs-Abonnement abschließen

Eine gute Zeitung zu lesen, hat schon den ein oder anderen schlauer gemacht. Nicht nur aktuelle Ereignisse, sondern auch Statistiken und independent Artikel lassen die innere Glühbirne leuchten. Natürlich sollte man bei der Zeitungsauswahl auf die Boulevardzeitungen wie Heute, Österreich und Krone verzichten. Auch wenn diese leicht zu lesen sind, die Recherche und Neutralität dort ist oft sehr fragwürdig.

Der perfekte Weg um eine Zeitung nicht nur zu besitzen, sondern auch zu lesen, ist ob man es glaubt oder nicht das WC. Jeder von uns verbringt dort sehr viel Zeit, welche viele Leute durch unnötiges Wischen am Handy totschlagen. Handy weg und Zeitung in die Hand, schon trägt man etwas zu seiner eigenen Bildung bei.

2. der wissenserweiternde Fernsehabend

Anstatt sich um 20.15 Uhr den nächstbesten Film hineinzuziehen, dessen Handlung man nach einer Woche schon wieder vergessen hat und danach schlafen zu gehen, ist es sinnvoll sein Fernsehprogramm zu überdenken. Das bedeutet nicht, dass man komplett auf Filme und Serien verzichten muss! Es gibt sehr tolle Filme welche eine wahre Handlung wiedererzählen und trotzdem einen Oscar gewonnen haben. Es gibt auch Serien die wissenschaftliche Themen erarbeiten. Perfekte Beispiele dafür wären die Serien „Mars“ und „Brain Games“, sowie die Filme „the King´s speech“, „the social Network“ und „die Wahlkämpferin“.

Wer möchte kann sich auch Dokumentationen ansehen. Damit meine ich nicht jene, bei welchen man halb einschläft. Es gibt durchaus aktuelle, interessante und augenöffnende Dokus wie „Plastic Planet“ und „der Fall Amanda Knox“. Die Gefahr bei Dokus kann jedoch auch sein, dass man sich nur sehr einschlägig informiert – deshalb seit achtsam, damit euch dies nicht passieren kann.

3. Kindersendungen

Ja ihr habt richtig gelesen, ich empfehle Kindersendungen. Natürlich nicht alle die es auf diesem Planeten gibt, denn immerhin sind wir aus dem Alter doch schon irgendwie draußen, in welchem wir „Wiki und die Starken Männer“ toll gefunden haben. Es gibt jedoch Kindersendungen wie „die Sendung mit der Maus“, „Pur+“, „Wissen macht Ah“, „der Forscher Express“ uvm. die wirklich tolle Themen erarbeiten, welche selbst für so manch Erwachsenen bis jetzt unerklärlich blieben.

Kindersendungen eignen sich auch perfekt als YouTube-Ersatz :).

4. wissenschaftliche Bücher für jedermann

Momentan lese ich gerade „Miteinander Reden: 1“ von Friedemann Schulz von Thun, ein Buch über die allgemeine Psychologie der Kommunikation. Es ist super einfach geschrieben und das Thema interessiert mich wahnsinnig! Perfekte Vorraussetzungen um sich weiterzubilden. Hin und wieder auf Twighlight und co. zu verzichten, schadet sicherlich nicht. Es gibt wirklich zu fast allen wissenschaftlichen Themen gute Bücher, welche jeder lesen kann.

Mein Vater empfahl mir das Buch „Das Pinguin Prinzip“, mein Bruder „die Entdeckung der Unendlichkeit“ und meine Mama „der Profiler“. Jeder kann seine Interessen weiterentwickeln, wenn man nur das Richtige liest.

5. Radionutzung

Empfehlen könnte ich euch jetzt Podcasts, Hörbücher und alles außer die normalen Songs der Charts. Warum ich das nicht tue? Weil ich selbst noch immer Radio höre wie zuvor. Ich interessiere mich fürs Songwriting und die Musikproduktion. Deswegen könnte ich eigentlich jeden einzelnen Song für einen Lernprozess verwenden und hätte somit die perfekte Ausrede, dass ich nicht nur „sinnlos“ Radio höre.

Doch eigentlich nutze ich Musik zum Nachdenken, Abshaken und Entspannen. Songtexte bringen mich auf Ideen und die Melodie hilft mir meine Gefühle auszudrücken, wieso sollte ich deswegen also verzichten.

Was ich damit eigentlich sagen möchte:
Man kann jedes Medium normal weiterverwenden und trotzdem einen positiven Nutzen daraus ziehen. Möchte wer Autor werden, warum sollte er auf das Lesen regulärer Unterhaltungsliteratur verzichten? Angehende Schauspieler brauchen wiederum jeden Film um sich selbst weiterzubilden.

Schritt 3:
1x pro Woche seinem Hobby nachgehen

Nehmt Tanzstunden, geht ins Fitnessstudio, lernt Singen oder besucht Vorlesungen die eure Interessen ansprechen. Jeder hat sein individuelles Lieblingshobby, welches meist jedoch leider im Stress des Alltags versinkt. Um dies zu vermeiden hilft es, einmal die Woche sich mindestens 30 Minuten Zeit für sein Hobby und somit seine Interessen zu nehmen. Geht man seinem Hobby nach, lernt man vielleicht sogar am meisten. Indem man Gitarrestunden nimmt, lernt man ein neues Instrument, im Tanzunterricht neue Tanzbewegungen und Dehnungsmöglichkeiten.

Und 30 Minuten, welche man normalerweise vielleicht unnötig vor Netflix verbringt, kann man wirklich opfern, oder?

Schritt 4:
Zeit zum nichts tun

Man braucht Zeit um nichts zu tun. Und zwar gar nix. Einfach dasitzen, Löcher in die Luft starren und sich seiner selbst bewusst werden. Das klingt im ersten Moment super einfach, ist es in der Praxis jedoch überhaupt nicht. Eine halbe Stunde nichts zu tun, ist super schwierig. Kein Fernsehen, kein Essen, kein Radio hören, einfach nur dasitzen. Nicht einmal die Gedanken aufschreiben ist erlaubt, dies kann man gerne nach der „Nichts tun“-Zeit tun. Entschleunigen fällt in der heutigen Welt, in welcher alles extrem schnell gehen muss, wirklich schwer, ist aber wichtiger denn je.

Mir kommen in meiner „Nichts tun“-Zeit immer sehr viele Ideen und es fällt mir auch leichter mich selbst zu reflektieren. Warum bin ich gerade so enttäuscht? Was kann ich ändern? Sich solche Fragen zu stellen ist auch ein Teil von Bildung. Man bildet sich über sich selbst weiter und erlangt immer wieder neues Wissen.

Schritt 5:
alles als Chance wahrnehmen

Alles als Chance wahrnehmen! Dieser Satz spricht eigentlich schon für sich. Man kann aus allem Lernen und überall ein bisschen gescheiter werden. Sobald man weiß, warum man jetzt das tut was man tut und weshalb es für einen selbst wichtig ist, hat man schon mehr gelernt als man denkt.

Vergeudet eure Zeit nicht damit sie totzuschlagen, sondern nutzt das was ihr habt positiv!

 

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2 Gedanken zu “mehr wissen ohne lernen

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