Fujifilm Instax Kamera – Tipps & Tricks für bessere Sofortbilder

Wer schon länger meinen Blog verfolgt der weiß vielleicht, dass ich mir vor ein paar Wochen eine Fujifilm Instax mini 90 Neo classic (Sofortbildkamera) gekauft habe. Seitdem experimentiere ich damit herum um das perfekte Foto zu schießen. Das ist gar nicht so einfach, dar man ganz schön viel beachten muss. Ist der Auslöser einmal gedrückt, gibt es kein zurück mehr (egal wie hässlich das Foto ist). Damit ihr nicht die gleichen Anfängerfehler macht wie ich und schöne Fotos schießt, möchte ich nun alles teilen, auf was ich drauf gekommen bin.

mein erstes Foto

Als ich mein erstes Foto machte, achtete ich gar nicht auf die Einstellungen und war trotzdem vom Ergebnis überrascht. Ich fotografierte meinen Opa beim Kochen. Damit er auch in die Kamera schaut, sagte ich nur kurz „Schau einmal her“. Er drehte sich um. Blitz. Und das Foto war im Kasten. Bei einer Handykamera wäre das Bild vielleicht verwackelt gewesen, doch die Fujifilm Instax löst wirklich schnell aus, weshalb noch NIE ein Foto verwackelt war. (Und ich habe echt eine unruhige Hand).

Polaroid Opa.jpeg

Die Farben waren perfekt, die Belichtung passte und das Motiv war dort wo es hingehörte, weder zu weit am Rand noch abgeschnitten. Leider war das jedoch ein totaler Zufall und bei den nächsten Fotos zeigte sich, dass man am besten doch darauf achtet, welche Einstellungen man verwendet. Im Anschluss könnt ihr deswegen viele meiner Fehler-Bilder betrachten und erfahren was ich hätte besser machen sollen.

Innenräume

Nachdem es draußen Winter ist und man zu dieser kalten Jahreszeit mehr Zeit in der warmen Stube verbringt, entstanden viele Bilder in einem Innenraum. Anfangs dachte ich, dass es drinnen ja sowieso ziemlich hell ist und man somit nicht blitzen muss. Da habe ich falsch gedacht! In einem Raum blitzt man am besten immer. Das lernte ich, als mehrere Bilder ohne Blitz eindeutig viel zu dunkel wurden. Ich kann in solchen Situationen auch echt den Partymodus empfehlen, welcher den Hintergrund auch noch gut aufhellt.
Merke: Drinnen immer mit Blitz fotografieren!

Polaroid Family.jpeg

Selfies

Das erste Selfie machte ich mit meiner Oma. Ich achtete extrem darauf, dass die Linse der Kamera auch wirklich in der Mitte von uns zwei war, damit wir auch beide gut darauf zu sehen sind. Das funktionierte zwar, doch vergaß ich den Makro-Modus einzuschalten, weshalb wir beide unscharf sind.
Merke: Bei Selfies immer den Makromodus benutzen. 

Polaroid Oma & ich.jpeg

Das zweite Selfie war schon besser, auch wenn ich darauf meinen Kopf sehr komisch halte. Bei diesem Bild benutzte ich zwar den Makromodus, dafür stimmte die Farbkombination nicht so ganz. Ich hatte einen hell rosa Pullover an und fotografierte mich vor einer weißen Wand. Alles in allem war das zu hell.
Merke: Keine Selfies und Nahaufnahmen vor zu hellen Hintergründen.

Polaroid Selfie.jpeg

Reflektionen

Diesen Fehler mache ich noch immer, doch mittlerweile versuche ich ihn wenigstens ein bisschen zu vermeiden. Zu helle Stellen entwickeln sich auf dem Film schwarz. Das bedeutet, dass man z.B. nicht die Sonne fotografieren sollte. Doch auch wenn der Blitz auslöst und dieser von einem Fenster, Spiegel, Bild oder einer Brille reflektiert wird entsteht ein schwarzer Punkt auf dem Bild. Teilweise ist es wirklich schwer so zu fotografieren, dass nichts reflektiert.
Merke: Reflektiertes Blitzlicht erzeugt schwarze Punkte auf dem Film.

Polaroid Oma & MamaPolaroid Papa & Sebastian Küche

Close-ups

Close-ups sind ähnlich zu Selfies, nur dass man andere Menschen anstatt sich selbst fotografiert. Auf einem meiner Close-ups fotografierte ich meine Katze. Wie bei Selfies auch, sollte man da immer den Makromodus verwenden. Den verwendete ich zwar, jedoch ging ich mit der Kamera zu nah an das Objekt heran, weshalb der Hintergrund schärfer war als die Katze selbst. Außerdem passierte mir wieder der Fehler mit dem zu hellen Hintergrund, welcher das Objekt sehr weiß wirken lässt.
Merke: Immer mindestens 40cm Abstand halten, selbst im Makromodus. 

Polaroid Riki.jpeg

Landschaften

Sobald man etwas fotografieren möchte, was 3 Meter (oder weiter) weg ist sollte man auf den Landschaftsmodus umschalten. So schön, so gut. Jedoch heißt das nicht, dass bei dieser Einstellung auch automatisch der Blitz ausgeschaltet ist. Auf dem Foto wollte ich eigentlich den Sonnenuntergang fotografieren, aber die Kamera hat geblitzt und somit wurde alles schwarz.
Merke: Bei Landschaftsaufnahmen Blitz ausschalten.

Polaroid schwarz.jpeg

das Sucher-Problem

Abgesehen davon, dass der Sucher etwas versetzt zur Linse steht und dadurch das Motiv aus einem etwas anderen Blickwinkel zeigt, wirkt im Sucher auch alles größer, als es eigentlich ist. Das hat zur Folge, dass am fertigen Bild letztendlich mehr darauf zu sehen ist, als man eigentlich bräuchte. Der Fehler ist vor allem störend, wenn man dann (wie im Beispiel) plötzlich einen hässlichen Rand z.B. von Tür oder Fenster sieht.
Merke: Lieber noch einen Schritt näher zum Objekt gehen & die Versetzung des Suchers zur Linse beachten.

Polaroid Baum.jpeg


Es gibt bestimmt noch tausende Tipps & Tricks die ich euch geben könnte. Jedoch habe ich leider ein paar Einstellungen (z.B. den Landschaftsmodus oder die Doppelbelichtung) noch zu selten ausprobiert. Eventuell gibt es deswegen irgendwann noch einen fortsetzenden Beitrag. Bis dahin…

Liebe Grüße!

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2 Gedanken zu “Fujifilm Instax Kamera – Tipps & Tricks für bessere Sofortbilder

    1. Danke! Ich glaube, dass es mit der Mini teilweise schwerer ist zu fotografieren, weil man den Blitz z.B. nicht ausschalten kann und man mehr auf die Autoeinstellungen der Kamera vertrauen muss (und die sind teilweise echt komisch).
      Liebe Grüße :)!

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