meine Sofortbildkamera – Fujifilm Instax mini 90 Neo Classic

Vor 3 Wochen habe ich mir endlich eine Sofortbildkamera bestellt. Vor 2 Wochen ist sie angekommen, wurde von mir natürlich ausführlich getestet und nun möchte ich sie auch gerne euch vorstellen.

Fujifilm Instax mini 90 Neo Classic

Ein ganz schön langer Name für so eine kleine Kamera. Die Fujifilm Instax mini 90 Neo Classic habe ich durch Amazon bestellt. Mit ca. 118€ war sie für eine Sofortbildkamera zwar nicht so extrem teuer, aber es geht auch eindeutig billiger. Die Fujifilm Instax Mini 9 gibt es z.B. schon für ca. 80€.

Als meine Sofortbildkamera bei mir angekommen ist, war sie in einem relativ großen Karton. Mitgeliefert wurde der Akku, das Ladekabel dafür, ein Band um es sich um den Hals oder die Schultern zu hängen, 3 verschiedene Gebrauchsanweisungen wo wirklich alles in mehreren Sprachen erklärt wurde und natürlich die Kamera selbst. Film war keiner dabei, den muss man sich extra dazu kaufen!!!

Es gibt mehrere Gründe, warum ich mich für dieses Model entschieden habe. Einer davon war definitiv das Aussehen. Die billigen Sofortbildkameras haben fast alle so einen Comic ähnlichen, farbenfrohen Look mit viel zu abgerundeten Kanten. Dadurch schauen sie ein bisschen aufgeblasen aus und verlieren ihren Retro Look. Bei der Instax Mini 90 ist das nicht so. Doch das war nicht der einzige Grund, welcher mich zum Kauf bewogen hat. Die Funktionen & technischen Daten spielten natürlich auch eine Rolle.

die Kamera + Technische Daten

Die Kamera ist ca. 9 x 6 x 11cm groß und wiegt fast 300g. Ich fand das schwerer als erwartet, aber mit dem Gewicht, hat man letztendlich auch wirklich etwas in der Hand. Auch wenn die Kamera fast komplett aus Plastik ist, fühlt sie sich sehr hochwertig an. Sie wirkt außerdem ziemlich robust.

Die Kamera hat 2 Knöpfe um den Auslöser zu betätigen, einer davon eignet sich gleichzeitig auch super als Selfiespiegel ;). Außerdem besitzt sie einen Sucher, einen Blitz und sogar ein Display für wichtige Anzeigen. Das Foto, kann man darauf jedoch nicht betrachtet! Das sieht man erst, wenn es sich fertig entwickelt hat.

Unter dem Display sind verschiedene Knöpfe um zwischen den unterschiedlichen Funktionen auszuwählen. Um von einem Modus zum nächsten zu kommen, kann man aber auch das Rad vorne beim Objektiv benutzen.

Zum Glück hat die Kamera auch einen Akku, welchen man jederzeit laden kann. Dies ist für Sofortbildkameras nicht selbstverständlich, da viele noch immer mit Batterien funktionieren.

Mithilfe von 2 Schlaufen kann man den Gurt super an der Kamera befestigen, ohne dass das Ganze an Style verliert.

Was auch wichtig ist zu wissen (um den selben Fehler wie ich zu vermeiden): Die Kamera fotografiert erst ab einem Abstand von 60cm scharf. Möchte man bis zu 30cm (in der Realität eher 40cm) nah an das Objekt heran, muss man den Makromodus einstellen. Vor allem bei Selfies, also eigentlich immer den Makro-Modus verwenden!!!

Funktionen

Dadurch, dass die Kamera analog fotografiert, kann man nicht einfach sagen, dass ein Bild gelöscht werden soll. Sobald man auf den Auslöser drückt, wird ein Bild belichtet und (weil der Film ja auch etwas kostet,) Geld verbraucht.

Die Kamera versucht zwar, Nähe und Lichtverhältnisse zu erkennen, letztendlich bleibt sie jedoch analog und man muss selbst einige Voreinstellungen treffen. Diese kann man mit den Knöpfen unter dem Display bedienen. Dort sieht man auch, wie viele Filme noch übrig sind, bevor man eine neue Packung einlegen muss.

Es gibt 5 Knöpfe. Mit einem davon kann man den Makro-Modus einschalten. Dieser Modus erlaubt es dir, schon ab 30cm Entfernung scharfe Fotos zu schießen. Mit dem nächsten Knopf kann man die Lichtverhältnisse anpassen, wenn man das Gefühl hat ein Foto könnte zu hell oder dunkel werden. Außerdem gibt es einen Selbstauslöser-Knopf und einen mit welchem man den Blitz kontrollieren kann. Die Kamera erlaubt es einem auch den Blitz auszuschalten, dies kann man nicht bei jedem Model!

Mit dem letzten Knopf kann man zwischen weiteren verschiedenen Modi wählen. Der Party-Modus hellt den Hintergrund etwas mehr auf und der Kids-Modus hält auch schnelle Bewegungen fest, ohne ein verwackeltes Bild zu bekommen. Der Landscape Modus erlaubt es ab 3 Metern scharfe Bilder zu schießen, mit dem vorletzten Modus kann man einen Film zweimal belichten und somit 2 Bilder übereinander legen und im Langzeitbelichtungs-Modus kann man ein Foto bis zu 10 Sekunden lang belichten und dadurch Dinge heller erscheinen lassen oder sogar Zeichnungen mit Licht machen.

Die Filme

Mit ca. 18€ pro 20 Filmen ist das fotografieren mit einer Sofortbildkamera nicht gerade billig. Deswegen sollte man sich nicht nur gut überlegen, wovon man wirklich ein Polaroidbild haben möchte, sondern auch mit dem Film selbst wertschätzend umgehen.

Nochmal: Bestellt man die Kamera, ist normalerweise kein Film dabei! Kauft ihn also extra dazu, um gleich mit dem fotografieren starten zu können.

Die Filme basieren auf einem chemischen Prozess, weshalb sie sehr empfindlich sind. Extrem hohe und niedrige Temperaturen halten sie genauso wenig aus, wie Druck, unkontrolliertes Licht (nicht durch die Kamera) oder Schütteln. Deswegen: Schüttelt niemals einen Polaroid Film!!! Es wird weder schneller gehen noch wird die Qualität besser!


Und was sagt ihr zu einer Sofortbildkamera? Habt ihr auch eine?

Liebe Grüße,
Sarah

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7 Gedanken zu “meine Sofortbildkamera – Fujifilm Instax mini 90 Neo Classic

  1. Ich hab die Mini 8, nutze sie aber kaum, weil das so eine Glückssache mit der Qualität der Bilder ist. Ich verwende lieber meinen Minidrucker HP Sprocket für gelungene Schnapschnüsse. Aber die Kamera hat schon ihren Reiz irgendwie.

    Gefällt 1 Person

    1. Ja ich habe auch lange überlegt, ob ich mir nicht lieber einen Mini Foto Drucker zulegen sollte. Letztendlich entschied ich mich aber doch für eine Kamera, da in den Momenten die Qualität dann doch unwichtiger ist als der Moment selber :).
      Wie findest du den HP Sprocket? Ist das Papier dafür genauso teuer wie der Film der Instax?

      Gefällt mir

  2. Pingback: Momentaufnahme 3/18 – Lebenschaot

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